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Hier sind ein paar Kurzgeschichten von mir....

Ich hasste es, ich hasste es wenn sie einfach ohne anzuklopfen in meine Dunkelkammer stürmten. Ich hasste es wenn sie ins Bad stürmten, obwohl sie wussten, dass ich gerade darin war. Ich hasste es, wenn sie Sinnlose Fragen stellten, wo ich die Antwort eh nicht drauf wusste, dass aber auch schon mindestens fünf mal gesagt hatte. Ich hasste es, wenn sie an kamen und mich anfassten. Ich hasste es, wenn sie ihre kalten Finger auf meine eh nicht warme Haut unter meine dicken Pullis legten. Ich hasste es, wie sie mich ansahen. Ich hasste es, dass ich nicht fliehen konnte. Der einzige Weg zur Flücht war meine eigene Welt. Doch wenn ich wütend auf sie bin, dann kann ich nicht schreiben. Dann fehlen mir vor Wut die Worte. Und dann saß ich da und war einfach wütend. Ich wusste das sie irgendwann wieder ankommen würden und dann wissen wollten, was ich habe. Doch wenn sie das machten, dann sagte ich nur „ Nichts“ und blieb dabei. Ich floh in meine eigene Welt. In ein anderes Jahrhundert, in eine andere Welt, in eine andere Stadt, in ein anderes Leben. Dort kann ich sein, wie ich will. Dort passiert das, was ich will. Dort ist alles so, wie ich es will. Doch ich wusste immer, dass ich nie wirklich dort sein konnte. Und das hasste ich. In Büchern ist alles perfekt. Der Autor erschafft eine Welt, in die man sich zurück ziehen konnte. In die man verschwinden konnte, wenn einem das eigene Leben zuviel wurde. Dort fand ich immer Trost und halt. Ich wünschte mir sehr oft, mich in diese Welt hinein zu lesen, so wie in „Tintenherz“. Doch über diese Macht verfügte ich leider nie. Ich liebte das außergewöhnliche. Die Hexerei und Zauberei. Die vergangene Zeit mit all ihrer Pracht des Adels. Ich liebte alles, was mich nicht an mein eigenes Leben erinnerte. Ich liebte das Schauspiel und die Musik. Ich liebte es, eine andere Person zu spielen und einen Augenblick in ihrem Leben leben durfte. Doch es waren halt immer nur Augenblicke. Ich hasste es, wenn diese Augenblicke verflogen. Und sie kamen nie wieder. Ich liebte die Romantik, in Liebesromanen. Ich liebte die Geschichten von Prinzessinnen die ihren Prinzen heirateten und ich liebte Disney Filme. Sie hatten immer etwas verzaubertes. Wenn ich diese Filme sah, dann konnte ich alles um mich herum vergessen. Ich lebte diese Filme und ich fühlte mit den Figuren.
Ich lachte sehr gerne, aber nur über Dinge über die ich lachen wollte.


Ich sitze hier und weis nicht was ich sagen soll. Mir fehlen selten die Worte, doch jetzt fehlen sie mir und ich finde nichts was ich tun kann. Und deshalb sitze ich einfach da und höre dem Sänger zu, der über seine große Liebe singt. Was hab ich getan, dass ich kein Glück haben darf? Warum muss ich mich streiten mit denen die mir wichtig sind. Warum bin ich nicht schlagfertig, da wo ich es gerne wäre? Warum bin ich nicht so wie die Leute, die als Vorbilder bezeichnet werden? Wie kann ich es schaffen, weiter zu gehen, als ich jetzt gehe? Wie kann ich es schaffen, meine Gefühle und die das dunkelste schwarz in mir in Worte zu fassen? Warum kann ich nicht schreiben, wenn ich nichts anderes kann? Warum kann ich nicht singen, was tief in mir ist. Warum bleibt der Hass da wo er ist und warum geht er wenn ich es nicht will? Wer hat die Antworten auf meine Fragen? Warum will ich eigentlich keine Antwort auf diese Fragen? Warum bin ich so wie ich bin und nicht so wie die großen der Filmwelt? Warum vergesse ich meinen Text, wenn ich alleine vor vielen Menschen reden soll? Warum vergeht die Angst vorm blamieren nicht? Warum bin ich ich und warum bist du du? Warum bin ich hier und nicht da? Warum lebe ich jetzt und nicht in einer anderen Zeit? Ich träum mich in mein anderes Leben, in dem ich all das bin, was ich hier nicht bin. Doch wenn jemand wüsste wie ich dort lebe, dann würden sie mich auslachen und sie würden nicht verstehen, warum ich gerade da so lebe. Wenn ich es versuchen würde zu erklären, dann würde ich keine Worte finden, die all das beschreiben, was ich dort fühle und nicht hier. Warum tue ich Dinge die ich später bereue? Was passiert wenn ich nichts mehr tue und einfach hier sitze? Und in meinem anderen Leben lebe? Was passiert dann? Würde man mich vermissen? Nein ich glaube nicht, denn wer bin ich denn hier? Ich bin klein und unbedeutend. Aber vor allem bin ich hier unsichtbar. Doch all das bin ich in meinem anderen Leben nicht. Dort bin ich groß und bedeutend. Und vor allem bin ich sichtbar, sichtbar für alles und jeden. Dort will ich mich nicht verstecken, weil ich es nicht brauche.

weitere Geschichten kommen noch...




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