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28. Juli

Ich habe es doch tatsächlich geschafft meinen ganzen Krempel in nur einer Woche aus zu packen. Mein Dad war in dieser Woche nicht untätig. Es hat seine connection erweitert und ein neues Buch geschrieben. Und weil er das gemacht hat, musste ich mal wieder alles alleine machen. Als ich die Wohnzimmerkisten ausgeräumt habe, habe ich eine Kiste mit alten Manuskripten von meinem Dad gefunden. Ich habe sie alle gelesen, und dabei habe ich eine Geschichte über mich entdeckt. Von meiner Geburt bis zu meinem 12 Geburtstag. Er hat alles dokumentiert auch seine Streitereien mit Ma. Ich kann mich nicht daran erinnern, das es damals schon so schlimm war. Aber das ist jetzt eh egal.
Dad und ich sind endlich wieder in Schweden. Bei der Hochzeit meiner Eltern hat meine Ma festgelegt, das sie nach Deutschland ziehen, doch dann bin ich dazwischen gekommen. Als ich 2 war sind wir dann nach Deutschland gezogen und jetzt sind Dad und ich endlich wieder hier.

Ich war heute wieder im Café um die Ecke. Am neben Tisch saß eine Frau mit grünen Haaren. Sie saß alleine da. Vor ihr lag ein dicker Katalog eines Möbelhauses. Ich glaube es war IKEA. Sie blätterte fleißig darin rum und trank zwischen durch einen Kaffee. Ich habe sie eine ganze Weile beobachtet und irgendwann fing sie an zu reden. „Ja, was mache ich denn damit? Das sieht ja auch ganz nett aus. Ach, das in einer anderen Farbe, dann wäre es perfekt.“ Ich habe mehrmals hingesehen um wirklich sicher zu gehen, dass ich mich nicht geirrt habe. Sie hat nicht telefoniert. NEIN, sie hat mit sich selbst geredet. Ich habe ihr noch eine ganze Weile zugehört. Sie hat über die Möbel geredet, dann hat sie darüber nachgedacht, über welches Sofa sich ihr Freund wohl am meisten freuen würde und welches wohl das bequemste sei. Dann hat sie überlegt welches Bett wohl das ideale Ehebett wäre und welcher Badezimmerspiegel farblich am besten in ihr Bad passen würde. Es war sehr unterhaltsam und so habe ich auch nicht gemerkt, das der Typ der mein Top versaut hat ins Café gekommen ist. Zum glück hatte ich schon bezahlt, schnappte mir meinen Krempel und verdrückte mich schnell aus dem Café. Ich hatte wirklich keine Lust, auf eine Diskussion, warum ich ihm die Rechnung nicht geschickt habe.

Zuhause fand ich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Sie war von Ma. „Hallo meine Lieben. Ich habe schon so lange nichts mehr von euch gehört. Maja, Schatzi du fehlst mir. Ich hab mir überlegt, dass du doch wieder her kommen kannst. Wir mieten dir eine Wohnung bei mir in der nähe und du gehst hier zur Schule und später zur Uni. Ich hab hier auch schon einen netten Jungen Mann in deinem Alter gefunden. Er ist wirklich nett und würde gut zu dir passen. Also meld dich bald mal. Hab dich lieb.“ Oh man, das war typisch Ma. Sie versucht immer mich an den Mann zubringen. Aber sie versteht einfach nicht, dass ich einen anderen Geschmack habe wie sie. Nur mal als Beispiel: Sie hält jemanden für gut, der so ist, wie der Typ der mir mein Top versaut hat. Er hat Glück gehabt, das der Kaffee wieder raus ging, sonst hätte ich ihn erwürgt. Ich sehe das etwas anders. Ich halte Typen für richtig, die skaten und was auf dem Kasten habe. Die nicht so zerstreut sind, dass sie anderen Leuten, Kaffee übers Hemd kippen. Aber so ist eben meine Ma. Sie war schon immer etwas seltsam.

Wenn die Ferien vorbei sind, dann geht es in die Schule, endlich wieder eine schwedische. Wo Schwedisch ein Hauptfach ist. Das gefällt mir. Ich hoffe nur, das ich mich nicht vorstellen muss. So was hasse ich ja wie die Pest. Mein Großvater meinte, das er mich ja begleiten könnte, aber das ist ja noch schlimmer als sich vorstellen müssen. Ich habe dankend abgelehnt und gesagt, das ich lieber alleine hinfahren würde um schon mal ein paar Leute kennen zu lernen. Das ist nie meine Absicht aber egal.
Ich bin echt mega gespannt wie das so alles wird. Ich hoffe nur, das ich mich nicht direkt am ersten Tag blamiere. Aber das werden wir sehen.

M. A. Lowe



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