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4. August

Wir sind noch nicht lange hier. Aber ich habe mich schon total dran gewöhnt. Es gefällt mir hier. Dad ist gestern in die Wohnung gefahren, um alles zu organisieren. Nächste Woche fahren Großvater und ich auch zurück, um zu packen.

Gestern morgen saß ich auf der Veranda und hab ein Buch gelesen. Als ein Auto auf den Hof fuhr. Ich sah auf. Zwei Jungen stiegen aus und holten Gepäck aus dem Kofferraum. Der eine war groß muskulös. Er hatte strubbelige, wild abstehende Blonde Haare. Der andere war etwas kleiner und hatte etwas weniger Muskeln, aber seine dunkel braunen Haare, standen genauso wild ab, wie bei seinem Kumpel. Ich konnte sie genau reden hören. Wahrscheinlich war es absichtlich zu hören.
„Wow, frisch Fleisch. Was ist das denn für ne Süße?“ Der größere von beiden nickte in meine Richtung. Die Jungen grinsten.
„Ja du hast recht. Süß! Wo hat deine Mutter die den aufgegabelt?“ Das Lachen wurde lauter.
„Hey, lass sie mir. Ich wohne ja schließlich hier.“ Sie kamen auf mich zu.
„Na wen haben wir denn hier?“ Der große ließ seinen Rucksack auf den Boden fallen. „Meine Mutter hat mir ja gar nicht erzählt, das hier so was süßes auf mich wartet, wenn ich aus dem Camp komme.“ Die Jungs lachten. Hinter mir ging die Tür auf und Magda kam raus.
„Lasse! Da bist du ja endlich.“ Sie umarmte den größeren. „Hallo Fred. Hattet ihr eine gute Reise?” Lasse nickte. „Ja hatten wir, war sehr schön. Mutter, du hast mir gar nicht erzählt, das eine so süße Schnecke hier auf mich wartet.“ Ich war dem Kotzen sehr nahe. Magda´s Hand sauste durch die Luft und landete mit einem knall auf Lasse´s Hinterkopf. „Aua.“
„Lass deine Cousine in Ruhe. Sonst setzt es was. Schreib dir das hinter die Löffel.“ Ich konnte an Lasse´s Gesichtsausdruck genau sehen, was er dachte. „Meine Cousine? Das ist Agnetha?“ Seine Entsetzung wurde immer größer. Ich stand auf, nahm mein Buch. Ging auf ihn zu. Blieb so stehen, das er zu mir hoch gucken musste, aber immer noch dicht genug an im wahr. „Maja, nicht Agnetha. Maja! Aber ich glaube so ein Schmalspurhirn wie du, versteht so was nicht. Also kannst du mich auch Agnetha nennen, wenn du dir das besser merken kannst.“ Ich drehte mich auf dem Absatz um und ging ins Haus. Bevor ich im Haus verschwand hörte ich Fred noch. „Uh, mit der wirst du noch richtig Spaß haben.“

Als ich Abends aus der Dusche kam und nur in ein Duschtuch gewickelt, was gerade lang genug war, um meinen Hintern gerade so zu bedecken und oben auch nichts zu sehen war, aus dem Bad kam. Stand Lasse grinsend vor mir. Meine roten Haare hingen mir nass über die Schultern. Und ich weis genau, das er sich an meinem Anblick dermaßen erfreute. Ich ging an ihm vorbei ohne ihn genauer zu beachten. Er haute mir noch auf den Arsch. Und gerade als er das gemacht hatte, war Magda´s Stimme von unten zu hören. „LASSE! LASS DEINE FLOSSEN VON MAJA!“ Er verdrehte die Augen und ich verschwand mit einem grinsen in meinem Zimmer, wo ich hinter mir die Tür abschloss.

So ein Cousin hat mir ja gerade noch gefehlt. Und mit dem werde ich ab jetzt unter einem Dach leben. Das kann echt heiter werden. Aber ich werde mir schon was einfallen lassen. Und sein Kumpel Fred, wenn der genauso ist, dann ist die Kacke hier aber total am dampfen.
Nur gut, das ist nächste Woche erst mal hier weg bin. Dann hab ich 2 Wochen ruhe vor dem.

Nach dem Abendessen, habe ich Sven und Magda reden hören. „Sven. Hast du mitbekommen, wie Lasse sich Maja gegenüber benimmt? Unmöglich ist das. Da musst du mal ein Machtwort sprechen. Er ist erst heute wieder da und schon fängt er wieder an, sich so bescheuert zu benehmen.“ Sven schwieg. „Ich sag dir nur eins. Ich werde nicht zulassen, das dein Sohn, Maja so behandelt. Ich bin so froh, das sie hier ist. Endlich habe ich eine Mädchen im Haus, was ich so richtig verwöhnen kann. Sven, verstehst du wie lieb ich sie gewonnen habe?“
„Ich versteh dich ja. Ich hab sie in der kurzen Zeit ja auch so richtig lieb gewonnen. Und Lasse sollte seine Einstellung wirklich schnell ändern. Ich habe gesehen, wie er Maja angesehen hat, als sie aus dem Bad kam. Ich werde mit ihm reden und wenn es nicht besser wird. Dann wird er in das Zimmer über dem Stall ziehen.“
Ich musste innerlich so lachen, das ich lieber schnell in meinem Zimmer verschwand, bevor ich nicht mehr nur innerlich lachen konnte.

Es ist einfach gut zu wissen, das meine Tante und mein Onkel zu mir halten und nicht zu ihrem Sohn. Mich würde es nicht wundern, wenn Lasse unter seinem Bett jede Menge Playboy – Hefte liegen hat. Der Sache werde ich jedenfalls mal nachgehen. Es ist doch immer gut zu wissen, womit man seinen Cousin bestechen kann.

M. A. Lowe



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